C4droid – Programmieren auf dem Tablet

Mein Tablet ist ein älteres Modell und war ursprünglich eher für andere Zwecke gedacht. Programmieren auf dem Tablet funktioniert für kleinere Aufgaben und Testzwecke trotzdem recht gut. Die App gibt es im Google-Play Store und kostet derzeit 2,23 Euro. Ich finde das vollkommen in Ordnung und nein, dies ist kein Werbebeitrag ;-). Zu dieser App gibt es im Play Store noch den GCC-Compiler als Plugin, der ist dann dafür aber auch kostenlos.

Als kleines Beispiel habe ich eine Socketverbindung unter C von meinem Debianrechner zum Tablet auf das Nötigste abgespeckt, da ich lediglich eine Verbindung herstellen wollte.  Der Server, in meinem Fall Debian Wheezy lauscht auf dem angegebenen Port und der Debianclient baut eine Verbindung auf. Also ein Minimalbeispiel sozusagen.  Aber zum Testen der App reicht es allemal.

Der Vorteil das Tablet zum Programmieren zu nehmen, lag bei mir in dem Umstand, dass ich keinen schweren Laptop zur Hochschule schleppen musste und mein 7″ Tablet passt in jede meiner Handtaschen.

Nun zum Beispiel, hier ein Auszug aus dem C-Programm, das den Server darstellt:

Tablet Programmieren Socket Server

Wie man sieht, habe ich den ganz normalen GCC-Compiler in einem Terminal (Yakuake, mein Lieblingsterminal) benutzt. Nun kommt der Client auf Android zum Einsatz, beide sind im selben Netz. Hier der Auszug:

Tablet Programmieren Socket Client

Die App ist recht einfach gehalten und funktionierte bei mir bisher zuverlässig. Wie bei vielen Apps gibt es auch ein Darktheme, was für die Akkuleistung sehr wichtig ist, es hält einfach länger und bei mir ist es generell schnell runter.

Tablet C4droid Programmieren

Von Vorteil sind auch die weiteren verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten von C4droid. Wichtig zu erwähnen ist noch die Tastatur. Mit der üblichen Bildschirmtastatur ist es einfach mühselig, es geht zwar, aber komfortabler ist (zumindest auf einem 7″ Bildschirm…) eine externe Tastatur. Ob über USB oder Bluetooth hängt jeweils vom Tablet beziehungsweise vom eigenen Geschmack ab. Mangels Bluetooth verwende ich eine über Mikro-USB, was wiederum mangels zweitem USB-Port bei leerem Akku ungünstig ist. Hier habe ich leider damals beim Kauf des Tablets nicht darauf geachtet. Also als Tipp auf mindestens zwei Ports achten, auch wenn eine Bluetooth-Schnittstelle dabei ist.

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