Kategorie-Archiv: Programmierung

Android Studio – Apps entwickeln

Um eigene Android-Apps entwickeln zu können. gibt es eine eigen-ständige Entwicklungsumgebung namens Android-Studio. Diese ist beim Entwickeln wesentlich komfortabler als das Plugin für Eclipse.

android studio programmierung apps
Installation auf Windows 7 64 Bit

Falls noch kein Java Development Kit installiert wurde, taucht bei der Installation von Android-Studio zunächst die Fehlermeldung auf, dass kein JDK vorhanden ist.

fehlermeldung android studio java home

Dieses einfach herunterladen, installieren und zusätzlich müssen zwei Variablen angepasst beziehungsweise neu angelegt werden. Zum einen muss der JDK-Pfad der Path-Variable hinzufügt und zum anderen eine neue Variable namens “JAVA_HOME” angelegt werden. Für das Hinterlegen des Pfades in der Path-Variable zunächst unter System die erweiterten Systemeinstellungen aufrufen:

path variable windows_7

Den Reiter “Erweitert” wählen und dann die Umgebungsvariablen weiter unten öffnen:

umgebungsvariablen windows 7

Bevor die Einträge in den Variablen vorgenommen werden können, den Pfad des JDK am besten kopieren.

pfad java jdk

Nun kann der Eintrag vorgenommen werden. Die Variable suchen und auf “Bearbeiten” gehen. Am Ende der schon enthaltenen Einträge ein Semikolon setzen und den Pfad einfügen:

java jdk path windows 7 x64Mit der Home-Variable wird genauso verfahren, nur wird diese neu angelegt. Der Wert ist der Pfad zum frisch installierten JDK-Ordner.  Also fast wie oben, nur ohne “bin”:

java home jdk

Danach kann Android-Studio gestartet werden.

android studio

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AIDE – Programmieren auf dem Tablet

Für die Programmierung von Android-Apps stehen mittlerweile verschiedene IDEs zur Verfügung. In meiner näheren Auswahl befanden sich das Plugin für Eclipse,  Android Studio und Android IDE (AIDE).
Da das Plugin für Eclipse manchmal kräftig herumzickt, habe ich mich
für Android Studio auf meinem Debianrechner und AIDE auf Android als Entwicklungsumgebung entschieden. Warum beides? Der Vorteil der Nutzung beider Betriebssysteme ist
zum einen die Portierbarkeit eines Projektes und zum anderen das Testen der Lauffähigkeit und des Layouts auf zwei verschiedenen Plattformen. Gerade das Importieren und Exportieren des Projektes funktionierte bisher bei mir wunderbar, was ich anfangs auch nicht gedacht hätte.

Aide Tablet Programmieren Icons

Entwicklungsumgebung für das Tablet

Für die App-Entwicklung auf dem Tablet gibt es die Android-App namens AIDE. Ich habe zunächst die Testversion ausprobiert und später den Premiumkey gekauft (knapp 10 Euro). Die Bewertungen im Playstore waren aber auch durchweg gut. AIDE ist das Hauptwerkzeug für die Entwicklung, dazu gibt es noch den Layout-Editor, der App UI Designer und den Project Builder, mit dem das eigentliche Projekt vor dem Starten angelegt wird. Die App-Projekte legt AIDE standardmässig unter /mnt/sdcard/AppProjects auf dem Speicher an.

Die Navigationsleiste lässt sich bei AIDE ausblenden, so dass der zur Verfügung stehende Bildschirm auf dem Tablet größer ist. Den Quelltext kann man dann zusätzlich noch mit Fingerbewegungen vergrößern oder verkleinern. Das manchmal ganz praktisch um den Überblick zu bewahren.

Das Ausführen der App geht dadurch, dass auf der Zielplattform entwickelt wird, sehr schnell. Und das ist der wesentliche Punkt für meine Entscheidung auf zwei Systemen parallel zu programmieren. Der Emulator unter Android Studio oder Eclipse ist einfach eine reine Geduldsprobe.

Um ein neues Projekt anzulegen, im App-Projects-Ordner einfach unter “Create a new Project here…” den Namen der App und den Packagenamen eintragen.

Aide Tablet programmieren Projekt anlegen

Danach können weitere Angaben im Project Builder gemacht werden.

Android Project Builder

Zurück in der AIDE-Entwicklungsumgebung kann direkt losgelegt werden.

Aide Tablet Programmieren

Hier gibt es in der oberen Leiste die Verbindung zum UI Designer, in dem das Layout grafisch bearbeitet werden kann.

UI Designer Tablet Programmieren

Mit einem Fingertip gelangt man aber auch direkt zur betreffenden XML-Datei und kann das Layout dort weiterbearbeiten.

Ganz kurz erwähnen möchte ich noch das mitgelieferte Tutorial in AIDE. In der Testversion sind zwar nur die ersten Kapitel freigeschaltet, aber es gibt trotzdem einen guten ersten Einblick in die App-Programmierung. Alles in Allem macht die Entwicklung damit Spaß und zum weiteren Testen der entwickelten App kann das Projekt ohne große Hürden in Android Studio importiert werden.

Screenshots und Erfahrungen hiermit sind mit einem ganz einfachen Android 4.2-Tablet mit einem  7″ Bildschirm erstellt. Auf zehn Zoll und mit mehr Leistung unter der Haube ist das Programmieren auf dem Tablet sicherlich noch etwas spaßiger.

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